Altes Kammergericht in Berlin

Das ehemalige Reichskriegsgericht, Reichsmilitärgericht und Kammergericht wurde 1908-1910 von Heinrich Kayser und Karl von Großheim erbaut. Hier befanden sich von 1910 bis 1920 das Reichskriegsgericht, danach bis 1939 das Reichswirtschaftsgericht und das Kartellgericht und bis 1946 dann das Reichskriegsgericht. Dieses war der höchster Gerichtshof der NS-Wehrmachtsjustiz, zuständig für Hoch- und Landesverrat von Militärangehörigen, Kriegsverrat und Wehrdienstverweigerung aus religiösen Gründen, Spionage, Wirtschaftssabotage und Wehrkraftzersetzung. In dieser Zeit wurden mehr als 1400 Todesurteile gesprochen. Ab dem Jahre 1951 war das Gebäude der Dienstsitz des Kammergerichtes Berlin/West, welches sich heute wieder am Kleistpark befindet. Der letzte Mieter war bis zum Umzug nach Leipzig der 5. Senat des Bundesgerichtshofes.

ca. 8.000qm Massivparkett in verschiedenen Holzarten und Holzgößen sowie Objekt – Laminatboden für ein im Haus zusätzlich integriertes altersgerechtes betreutes Wohnen.

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